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Jutta Wachowiak war Gast in der Fürstin Pauline Bibliothek

Foto: privat

Die renommierte Schau-spielerin las am Montag, dem 17. Oktober aus zum Teil unveröffentlichten Briefen von Rosa Luxemburg.

Dr. Dietmar Wittich kommentierte die Auswahl und stellte historische Bezüge her.

In diesen, hervorragend von Jutta Wachowiak interpretierten Beiträgen, wurde die Widersprüchlichkeit der Politikerin Rosa Luxemburg mehr als deutlich.

Das überaus engagierte und konsequente Wirken der Sozialistin Rosa Luxemburg, ihr Kampf gegen Krieg und Unterdrückung und ihre hochsensible menschliche Seite wurden anhand ergreifender Lesestellen gegenwärtig.

Die Briefe zeugen von einer unerschütterlichen optimistischen Einstellung, trotz Gefängnis und Repressalien. Denn sie liebte das Leben.

Oft kämpfte sie mit den eigenen Träumen und Ängsten, doch selbst in dunklen Zeiten umarmte sie das Leben.

Die Schauspielerin Jutta Wachowiak war über 30 Jahre die Protagonistin des Deutschen Theaters in Berlin und nach der Wende unter anderem am Schauspiel Essen und im Schauspielhaus Bochum engagiert. Bis 2016 war sie neben ihrer Theatertätigkeit in über 60 Filmen zu sehen. Unvergesslich ist ihre Rolle als Hella Lindau in dem DEFA-Film „Die Verlobte“.

Im Herbst 1989 war sie aktiv am Runden Tisch und in der Kommission zur Untersuchung der polizeilichen Übergriffe am 7. Oktober. Auf ihren Vorschlag wurde die Demonstration am 4. November auf dem Alexanderplatz in Berlin organisiert.

Für ihr gesellschaftliches Engagement wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt.